MRT: reine Interpretationssache!

von | Jan 5, 2020 | Forschung, Wissenswertes

Eine Studie die das Team um Richard Herzog vom Hospital for Special Surgery in New York  in einer der renommiertesten Fachzeitungen, das Spine Journal im Jahr 2017 veröffentlicht, zeigt eine erschreckende radiologische Bandbreite der MRT-Befunde. Eine 63-jährige Frau mit Rückenschmerzen und der gesicherten Diagnose „Radikulopathie der Nervenwurzel L5“ wurde zu zehn verschiedenen Radiologie-Instituten geschickt. Im weiteren Studienverlauf wurden die Befunde und Diagnosen der zehn Institute miteinander verglichen. Insgesamt wurden 49 unterschiedliche Befunde und Diagnosen bezüglich der Probleme der Patientin gestellt.

Diese Studie zeigt einmal mehr, dass unabhängig von der MRT-Diagnose eine fundierte Befragung und eine körperliche Untersuchung mit Wiederbefund unumgänglich sind. Da es sonst zu einer verheerenden Wirkung für klinische Entscheidungen in Bezug auf die Prognose des Patienten und adäquate Behandlungsmaßnahmen kommen kann. Richtungsweisend muss das klinische Bild sein. Spine J 2017; 17: 554-561 

Literatur: Der Schmerzpatient 2018; 1

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