Physiotherapie in Witten seit 1977
                                                         Physiotherapie in Witten seit 1977

Was ist das Vojta Prinzip?

 

Die Vojta-Therapie ist nach dem tschechischen Arzt Dr. Václav Vojta benannt. Durch gezielten Druck auf sogenannte Reizzonen werden Reaktionen im ganzen Organismus ausgelöst.

 

Der Körper antwortet mit angeborenen Bewegungsmus­tern. Die Therapie wird – unab­hängig vom Alter des Patienten – bei Störun­gen des zentralen Nervensystems eingesetzt, z. B. bei Schlaganfall, Parkinson oder kindlichen Entwicklungsverzögerungen. Bei diesen zentralen Bewegungsstörungen ist die Wahrnehmung gestört und moto­rische Abläufe werden oft von abnormen oder einseitigen Bewegungsmustern eingeschränkt. Daher muss das Gehirn die Möglichkeit erhalten, physiologische Bewe­gungsabläufe und Körperhaltungsmuster zu speichern, um sie dann im Alltag zu nutzen.

 

Es gibt eine besondere Reflex­schulung nach Vojta, die speziell auf Kinder zugeschnitten ist. Hier ist es wichtig, mehrfach pro Tag die Bewegungsmuster Reflexumdrehen und Reflexkriechen auszu- lösen. Die Vojta-Therapie ist besonders hilfreich, wenn Kinder motorisch wenig aktiv sind oder Muskelschwä­chen aufweisen, z. B. bei einer Armlähmung. Der Erfolg einer Vojta-Behandlung ist von der Grunderkrankung sowie der Übungsfre- quenz und Genauigkeit abhängig. Eine wichtige Aufgabe des Vojta-Therapeuten ist daher die Therapieanleitung der Eltern oder Bezugspersonen.

 

Die Vojta-Therapie kann nur von speziell dafür ausgebildeten, zertifizierten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

                                                                                                                           

Ziel der Behandlung

  • Normale Bewegungsmuster zu fördern
  • Schiefhaltung von Kopf und Wirbelsäule (Schädelasymmetrien)
  • Skoliose
  • Muskelspannungen zu regulieren
  • Haltung und Bewegung zu verbessern
  • Atmenfunktion verbessern
  • Wirbelsäule wird segmental gestreckt und der Kopf kann sich freier bewegen
  • Die Hände und Füße lassen sich gezielter und umfangreicher für Stütz- und Greiffunktionen einsetzen
  • Hemmen von Spastik
  • Förderung von Saug-, Schluck und Kaubewegungen beu Säuglingen und Kindern
  • Zugriff auf die Sprache wird erleichtert
  • Vor allem bei Säuglingen und Kindern verbessert sich der Schlaf-Wachrhythmus.
  • Regulierende Funktion auf Darm und Blase
  • Der Patient wirkt ausgeglichener, zufriedener und ist emotional belastbarer

 

                                                                                                                 Quelle: ifk.de

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