Physiotherapie in Witten seit 1977
                                                         Physiotherapie in Witten seit 1977

 

Tranzparenz ist uns wichtig-Heilmittel-Therapie wirkt und ist ihren Preis wert!

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Sehr geehrter Patient/in,

 

Um für Sie die Kosten Ihrer Behandlungen in unserer Praxis stabil zu halten, haben wir die Beihilfesätze/ Behandlungskosten seit 2007 nicht verändert. (In der gesetzlichen Krankenversicherung wurde hierzu jährlich eine Anpassung der Tarife und der Eigenanteile der Versicherten durchgeführt.)

 

Im Januar 2018 werden wir nun unsere Gebühren nach 10 Jahren anhand der GebüTh- Gebührenübersicht für Therapeuten anpassen.

 

Die GebüTH nimmt als Basis für alle Berechnungen den Kassensatz der GKV (Gesetzlichen Krankenkassen) https://www.privatpreise.de/

 

Transparenz und für alle Privatpatienten gleich!

 

Ab dem 01. Januar 2018 gelten die Gebühren gleichermaßen für Privatpatienten mit oder ohne Beihilfe wie für Selbstzahler. Die Höhe der einzelnen Gebühr bemisst sich, soweit nichts anderes bestimmt, nach dem erhobenen Mittelwert des Bundesdurschnittes (West) dem 1,8- fachen des Regelsatzes.

Regelsatz ist immer zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung und den Heilmittelverbänden jemals vereinbarte Höchstsatz für eine einzelne Leistung.

 

 

Die physiotherapeutische Behandlung von Privatpatienten ist nicht durch eine Gebührenordnung, auch nicht durch die GOÄ geregelt.

Es gilt ausschließlich  das  BGB  im  Sinne  des  Dienstvertrages. 

Die  GebüTh  (Gebührenübersicht Therapeuten) bildet hier eine nützliche Orientierung für Patienten und Therapeuten https://www.privatpreise.de/patienten/qualitaet-durch-privatpreise/ueber-privatpreise/. Auf dieser Grundlage treffen wir mit Ihnen eine Honorarvereinbarung. 

 

 

Wichtige Informationen!

 

Leider wurden die Beihilfesätze seit Anfang der 1990 Jahre förmlich eingefroren. Aus diesem Grunde sind sie heute auch nicht mehr in  vollem  Umfang  kostendeckend. Außerdem haben Beihilfevorschriften keine Relevanz für den Vergütungsvertrag zwischen  dem  Versicherten  und  uns  als  Heilmittelerbringer.  Sie sind lediglich eine Verwaltungsvorschrift zwischen Dienstherrn, Beamten und anderen Versorgungsempfängern. Das Bundesministerium des Inneren weist in seiner Pressemitteilung vom 07. Februar 2004 ausdrücklich darauf hin, dass die beihilfefähigen Höchstbeträge für Heilmittel nicht kostendeckend sind und dass aus Sicht des Dienstherrn eine Eigenbeteiligung für die Versicherten unumgänglich ist. Das Amtsgericht Köln hat mit Urteil vom 14.9.2005 entschieden, dass ein zwischen Patient und  Physiotherapeut  geschlossener  Behandlungsvertrag  (Honorarvereinbarung)  auch  für  die  Private Krankenversicherung bindend  ist.  Die PKV  darf  nur  dann  ihre  Erstattung  auf  das  Niveau  der  Beihilfesätze  kappen, wenn  dies  dem  tatsächlichen  Erstattungsanspruch  entspricht,  also  im  Versicherungsvertrag  mit  dem  Versicherten schriftlich vereinbart wurde. Die PKV bietet oft einen Ergänzungstarif an, der die Lücke zwischen Beihilfehöchstsatz und tatsächlich  entstanden  Behandlungskosten  schließt.  Viele nützliche  Hinweise  finden  sich  auch  hier  auf  der Internetseite. (http://www.privatpreise.de) 

 

Eine  Rechtsbeziehung  besteht  lediglich  zwischen  Patient  und  Dienstleister  einerseits  und  zwischen  Patient  und  Kostenträger andererseits.

Zwischen Therapeut und Krankenversicherung bzw. Beihilfe besteht ausdrücklich keine Rechtsbezahlung!

Die  Höhe  etwaiger Erstattungsleistungen  richtet  sich  nach  dem  Inhalt  des Krankenversicherungsvertrages. Auch  wenn Krankenversicherungsunternehmen  bzw.  Beihilfestellen  für  die  Angemessenheit  der  Vergütung  für physiotherapeutische Leistungen eigene Höchstsätze festgelegt haben, berühren diese jedoch nicht das private Rechtsverhältnis und  somit  die  Vereinbarung  über  die  Höhe  der  Vergütung  zwischen  Therapeut  und  Patient. 

Der  privatversicherte  bzw. beihilfeberechtigte Patient muss also damit rechnen, dass seine Aufwendung möglicherweise nicht voll erstattet werden. Der Patient ist und bleibt in jedem Falle zur Zahlung der Kosten für die Behandlung verpflichtet, unabhängig ob eine Erstattung beantragt  wird  oder  nicht  in  vollem  Umfang  durch  die  Versicherung  geleistet  wird.  

Dem  Patienten  wird  empfohlen,  sich  im Zweifel vor Beginn der Behandlung bei seinem Versicherer oder der Beihilfe zu informieren, in welcher Höhe die Kosten einer Behandlung übernommen werden. 

 

Quelle: Privatepreise/ Buchner/ GebüTH- die Standard-Gebührenübersicht für Therapie-Praxen

 

 

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